ESCH. The Brand Consultants GmbH

27. Oktober 2026 Lesedauer: 2 min

30 % aller Markenprojekte scheitern an der Strategie. 70 % an der Umsetzung.

Ich glaube, die meisten würden dieser Aussage spontan zustimmen. Was ich allerdings in den letzten 15 Jahren gelernt habe:

Viele Marken scheitern an der Umsetzung, weil ihre Strategie viel zu kompliziert ist.

Wenn wir zu einem Unternehmen gerufen werden, um eine Markenstrategie zu implementieren, weil es bislang noch niemand geschafft hat, diese in der Organisation zu verankern, finden wir oftmals folgende Situation vor:

Es gibt ein riesiges Strategiepamphlet, in dem man Begriffe findet wie Vision, Purpose, Mission, Values, Reasons to Believe, Cultural Beliefs, Brand Personality Attributes, Consumer Discriminators, Brand Essence, und viele mehr.

So kommt man schnell auf 30 unterschiedliche Dinge, die sich ein Mitarbeiter merken soll.
Ganz ehrlich: Wie soll das funktionieren?

Mein Fazit ist deshalb relativ einfach: Eine solche Umsetzung ist bereits gescheitert, bevor sie überhaupt startet.

Das Problem ist nicht, dass diese Dinge falsch sind. Das Problem ist ein anderes: Was nicht verstanden wird, wird nicht umgesetzt. Und was nicht umgesetzt wird, bleibt Strategie auf dem Papier.

Machen Sie also nicht den Fehler, den viele machen und starten Sie nicht mit der Frage: „Wie bekommen wir all diese Inhalte in die Organisation?“

Sondern starten Sie stattdessen mit einer anderen Frage:

„Wie bekommen wir all diese Inhalte in eine verdauliche Form, sodass sie von allen Mitarbeitenden verstanden werden können?“

Erst danach macht es Sinn, sich über die Verankerung im Denken, Fühlen und Handeln Gedanken zu machen.

Wie steht es um Ihre Markenstrategie? Lassen Sie uns gerne sprechen!

Autor*in

Daniel Kochann