ESCH. The Brand Consultants GmbH

7. Oktober 2026 Lesedauer: 2 min

Marken führen sich nicht selbst. Sie werden geführt.

Deshalb sagen wir: Marken werden immer von innen zerstört. Durch die Manager, die für die Marke verantwortlich sind.

Aber woran liegt das?

Wir sehen hier vier besonders schwerwiegende Muster, die Marken sicher in den Graben führen:

  1. Manager sind unterambitioniert und verharren im Gestern. Das Muster lautet hier: Es war schon immer so, warum also ändern? Dann gilt das Motto: Wenn die Marke nicht mit der Zeit geht, geht sie mit der Zeit.

  2. Manager sind überambitioniert und verlieren an Bodenhaftung: Hier ist das Muster: Anything goes! Also, ran an den Speck. Wir erobern neue Märkte, neue Zielgruppen und dehnen die Marke bis zum geht nicht mehr. Mehr und schneller ist immer besser. Die Marke wird hier doppelt geschwächt: Zum einen, weil Investments aus dem Kerngeschäft in das Wachstum anderer Bereiche gesetzt werden. Zum anderen, weil das Vertrauen in die Marke sinkt und die Marke verwässert, wenn sie in gefährliche Dehnungszonen oder gar in die Todeszone gelangt.

  3. Das Gras auf der Wiese des Nachbarn ist grüner. Also machen wir das, was die Wettbewerber auch machen. Das ist der beste Weg zur Austauschbarkeit und zur Beliebigkeit. Die Marke verliert das, wofür sie steht.

  4. Mangelnde Wertschätzung für das, was aufgebaut wurde. Hat man einmal Muster zur Marke aufgebaut, muss man diese wahren. Es sind Markenassets. Wer das nicht tut, setzt das Gesicht der Marke aufs Spiel.

Alle vier Punkte vereint eines: Kunden wenden sich von der Marke ab. Sie wird beliebig. Ohne klare Identität, ohne Bedeutung und Relevanz. Und das ist schade.

Aber was hilft dann dagegen?

Wertschätzung für das, was eine Marke stark gemacht hat und die regelmäßige Überprüfung von Markenidentität, Markenpositionierung und den Maßnahmen zur Umsetzung.

Wie steht es um Ihre Marke? Lassen Sie uns gerne sprechen:

Dr. Franz Rudolf Esch

Autor*in

Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch