ESCH. The Brand Consultants GmbH

9. September 2026 Lesedauer: 2 min

CMOs denken bei Kunden direkt an Kunden im Markt. Das ist grundsätzlich auch richtig.
Nur wird damit nur ein kleiner Teil der Kunden abgedeckt, den ein CMO hat.

Und: Der wichtigste Kunde ist Ihr CEO.

Wer den CEO nicht im Boot hat, wird mit seinen Bemühungen scheitern. Wenn der CEO bei Marke noch an Logo und nette Kommunikation denkt, wird der CMO degradiert zum Erfüllungsgehilfen für nette Bilder. Und wer will das schon?

Doch wie bringt man den CEO ins Boot?

Das ist eine harte Nuss. Aber machbar. Der CEO ist nicht Ihr Gegner. Er wird zu Ihrem Freund, wenn Sie ihm zeigen, dass das, was Sie tun, dem CEO hilft.

Nehmen Sie sich fünf Punkte zu Herzen:

  1. Umpriorisieren: Stecken Sie mehr Zeit darin, den CEO und die Vorstände im Unternehmen zu Protagonisten Ihrer Sache zu machen. Das ist ein Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit.

  2. Starten Sie dort, wo der CEO steht. Der CEO hat Verantwortung für das ganze Unternehmen. Er ist verantwortlich für die Menschen, die für das Unternehmen arbeiten, und für profitables Wachstum, damit das Unternehmen auch künftig erfolgreich agiert. Genau hier leistet die Marke aber erhebliche Erfolgsbeiträge. Diese sind aufzuzeigen.

  3. Fakten bringen: CEOs lassen sich durch Fakten überzeugen. Die müssen auf den Tisch. Keine netten Geschichten zu Diversity, KI-generiertem Content, neuen Influencern oder Ähnlichem. Dazu wird im besten Fall nett gelächelt. Im schlimmsten Fall wertet man sich dadurch selbst als Person ab.

  4. Gute Geschichten überzeugen: Nichts ist überzeugender als Erfolgsgeschichten anderer Unternehmen. Gerne auch präsentiert von CEOs anderer Unternehmen bei einem Lunch oder zu anderer Gelegenheit. Das erhöht die Glaubwürdigkeit maximal.

  5. Klare Beweisführung: D. h. belegen, dass das, was man macht, keine l’art pour l’art ist, sondern dem Unternehmen etwas bringt. Das setzt voraus, dass Sie in der Lage sind, Wirkungs- und Kausalketten zu zeigen.

Ein letzter Tipp: Starten Sie nicht damit, dass Sie mehr Geld brauchen. Das erzeugt einen Würgeeffekt. Zeigen Sie erst, dass Sie aus Ihrem Budget mehr machen. Dann können Sie auch mehr Geld fordern.

Sie möchten darüber sprechen, wie es Ihnen gelingt, mehr Sichtbarkeit und Einfluss auf C-Level zu erlangen? Wir freuen uns von Ihnen zu hören:

Dr. Franz Rudolf Esch

Autor*in

Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch