Ja, es stimmt: Jedes Unternehmen ist anders. Jedes Unternehmen tickt anders.
Das merkt man schon, wenn man zum ersten Mal am Empfang eines Unternehmens steht: Die einen sind unprätentiös und freundlich, bei anderen Unternehmen hat man beim Ausfüllen des Besucherscheins das Gefühl, eine Prüfung zu machen und beim Lesen der „Vorgaben“ zum Bewegen auf dem Gelände den Eindruck, man beträte einen Hochsicherheitstrakt.
Also ja: Unternehmen haben verschiedene Kulturen und Betriebssysteme und sind damit erfolgreich.
Aber was heißt dies für die Markenführung?
Daraus den Schluss zu ziehen, dass auch bei der Entwicklung der Markenstrategie und der Umsetzung der Marke alles anders sei, ist gefährlich.
Denn die Muster der Markenführung ändern sich nicht. Die wichtigen Fragen bleiben die Gleichen:
Wer bin ich als Marke?
Warum sollen Kunden mich wählen?
Wie baue ich Markenbekanntheit und ein starkes Markenimage auf?
Wie schaffe ich Vertrauen und Bindung an die Marke?
Wie übersetze ich Markenwerte und Markenpositionierung in Markenerleben an allen relevanten Kontaktpunkten mit Kunden – von Produkten, Kommunikation, Sales, Services bis zum Preis und zur Distribution?
Wie bringe ich die Mitarbeiter hinter die Marke?
Wie schaffe ich marken- und kundenorientierte Prozesse und Strukturen in der Organisation?
Allerdings variieren die Maßnahmen: zum einen branchen- und unternehmensbedingt, zum anderen aber auch aufgrund der Technologiesprünge, etwa durch Digitalisierung und durch KI. Für B2B-Unternehmen sind Messen wichtig, für FMCG-Unternehmen die Verpackung und die Wirkung im Regal.
Die Regeln zur wirksamen Umsetzung und die Anforderungen daran ändern sich dadurch allerdings nicht.
Es ist eben doch nicht alles anders, denn: Die Muster erfolgreicher Markenführung sind immer gleich. In jedem Unternehmen.
Sie möchten sich zum Thema austauschen? Wir freuen uns darauf: