Mit einem klaren Zukunftsbild Führungskräfte und Mitarbeitende anspornen

„Wenn ein Kapitän nicht weiß, welchen Hafen er anstreben soll, ist kein Wind der richtige.“ Seneca hat Recht.

Die Vision steht als Sinnbild für diesen Hafen und bringt das große, ambitionierte Ziel zum Ausdruck, das Sie mit Ihrem Unternehmen in zehn bis 15 Jahren erreichen möchten. Dieses Zukunftsbild bildet für Mitarbeitende eine zentrale Leitplanke und motiviert sie, einen Beitrag zur Zielerreichung zu leisten.

Eine starke Vision ist zentraler Treiber des Unternehmenserfolgs

Eine wirksame Unternehmensvision …

schafft Orientierung
bündelt alle Kräfte auf ein gemeinsames Ziel
inspiriert und spornt zu Höchstleistungen an

Eine klare Vision wirkt damit als zentraler Motivator für Mitarbeitende und essenzieller Treiber nachhaltigen Unternehmenserfolgs.

Was macht eine starke Vision aus?

Die Unternehmensvision beschreibt den „Berg“, den man in den nächsten zehn bis 15 Jahren gemeinsam besteigen möchte. Sie macht die Zukunft greifbar und für alle verständlich. Dabei erfüllt eine starke Vision folgende Kriterien:

  • Sie beschreibt ein eindeutig definiertes Zielbild.

  • Sie ist verständlich und auf den Punkt formuliert.

  • Sie schafft emotionale Bindung und nimmt alle mit.

  • Sie wird vom Top-Management getragen und glaubwürdig vertreten.

  • Sie ist ambitioniert, aber erreichbar.

Eine Vision ist kein Traum und kein Wunsch. Sie ist ein verbindliches Versprechen für die eigene Zukunft.

Wir entwickeln ambitionierte Visionen, die bewegen und leiten.

Seit mehr als 20 Jahren beraten wir Unternehmen bei der Entwicklung ambitionierter und inspirierender Unternehmensvisionen. Wir wissen genau, welche Kräfte eine klar formulierte Vision im Unternehmen freisetzt. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir in einem bewährten Visions-Prozess strategische Zielbilder, die echten Mehrwert schaffen, indem sie …

  • den Kern einer konsistenten Unternehmens- und Markenführung bilden.

  • als interne Leitplanke fungieren und Klarheit im Arbeitsalltag schaffen.

  • die Ableitung sowie Priorisierung von Zielen, Strategien und Maßnahmen erleichtern.

  • Mitarbeitende motivieren und inspirieren, ihren Beitrag zur Zielerreichung zu leisten.

  • Commitment sowie emotionale Bindung schaffen.

  • die Unternehmensperformance hebeln.

Ich bin für Sie da

Dr. Franz Rudolf Esch

Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch

Unsere Referenzen im Bereich der Entwicklung klarer Unternehmensvisionen

Best Practice für starke Unternehmensvisionen aus unserer Beratungspraxis

Wegmann Automotive

Publikationen

Buch
Purpose und Vision
Studie
Wandel braucht Haltung

Blogbeiträge

18.02.21
Unternehmensleitbild, Purpose & Vision
Vision: eine realistische Utopie?
Mehr erfahren
15.01.21
Unternehmensleitbild, Purpose & Vision

Warum Purpose und Vision nicht gleichgesetzt werden dürfen

Mehr erfahren

Wie entsteht eine erfolgreiche Unternehmensvision?

Ein starkes Zukunftsbild fällt nicht vom Himmel, sie ist das Ergebnis eines systematischen Visions-Prozesses. Wichtige Fragen zur Entwicklung eines klaren strategischen Zielbildes:

  • Glauben wir, das Ziel erreichen zu können?

  • Ist das Ziel ambitioniert genug?

  • Beschreibt die Vision eine stimulierende Unternehmenszukunft?

  • Berührt sie die Menschen?

  • Spornt sie Mitarbeitende an?

Dabei ist das Spektrum möglicher Ansätze vielfältig und muss zum Unternehmen, dessen derzeitiger Situation und der langfristigen Unternehmensausrichtung passen.

Mögliche Ansätze für Unternehmensvisionen:
  • Visionen, die beschreiben, was ein Unternehmen erreichen möchte.

  • Visionen, die einen wesentlichen Engpass auflösen, der weiterem Wachstum im Weg stünde.

  • Visionen, die Fähigkeiten fokussieren, die dauerhafte Vorteile im Wettbewerb bringen.

  • Visionen, die sich an Vorbildern orientieren.

  • Visionen, die den Wettbewerber ins Visier nehmen.

Vision-Beispiele
  • Würth: „Die beste Verkaufsmannschaft der Welt werden.“

  • Ford (1908): „Democratize the Automobile.“

  • Amazon: „Das kundenorientierteste Unternehmen der Welt zu sein.“

  • Stanford: “Become the Harvard of the West.”

  • Nike (1960): „Crush Adidas.“

Zur Entwicklung einer validen Vision braucht es wirksame Methoden, die die Zukunft projizieren und greifbar machen:

  • Szenarioanalysen als komplexe Beschreibung von Zukunftswelten

  • Delphi-Analyse zur Bewertung von Zukunftsentwicklungen

  • Scanning und Monitoring zur Erfassung relevanter Faktoren

  • Zukunftsinstitute und Trendstudien als Ideengeber

  • Projekte Verfahren und Kreativtechniken

Die auf dieser Basis generierten Inhalte gilt es systematisch zu verdichten und mögliche Stoßrichtungen für die Vision abzuleiten. Diese bilden die Basis für die finale Bestimmung der Richtung sowie des Grads der Ambition, welche in Visions-Workshops mit dem Top-Management erfolgen muss.


Das strategische Zielbild ist Top-Management-Aufgabe

Ebenso wie die Definition des Purpose ist auch die Entwicklung einer klaren Unternehmensvision Aufgabe der obersten Führungsebene. Doch selbst in diesem hochrangigen Kreis fällt die Festlegung der Richtung sowie des Grads der Ambition oft schwer. Deshalb sind valide Prüfkriterien zu Bestimmung der „richtigen“ Vision entscheidend.

Prüfkriterien zur Validierung von Visionsansätzen:
  • Ist die Vision, kurz, prägnant und motivierend formuliert?

  • Gibt die Vision ein eindeutig formuliertes Ziel vor, dessen Erreichbarkeit messbar ist?

  • Fokussiert die Vision alle Anstrengungen des Unternehmens in die richtige Richtung?

  • Dient die Vision als Verstärker für den Teamgeist im Unternehmen?

  • Ist die Vision ambitioniert und dennoch realistisch erreichbar?

Dabei gilt: Groß denken, berühren und alle mitnehmen.

Visionen sind kein Selbstzweck. Je turbulenter das Umfeld, umso wichtiger ist es für Unternehmen, bei allen notwendigen kurzfristigen Anpassungen auf Kurs zu bleiben und den Zielhafen fest im Auge zu behalten. Insofern sollten Manager im Zuge der Zielbildentwicklung groß denken und darauf achten, alle mitzunehmen und zu motivieren.

Die Vivid Description als Schlüsselfaktor zum Verständnis der Vision.

Die Vivid Description macht die Vision für alle Mitarbeitende greifbar und bildet damit die Basis für eine erfolgreiche interne Umsetzung und das Change Management.

Die Vivid Description …

  • macht anschaulich, wie es sich anfühlt, das Ziel erreicht zu haben,

  • zeigt den Weg dahin in groben Zügen auf,

  • würdigt den Beitrag der Mitarbeitenden,

  • bildet die Wirkung auf unterschiedliche Anspruchsgruppen des Unternehmens ab

  • bringt die Wertschätzung der Anspruchsgruppen dem Unternehmen gegenüber zum Ausdruck

  • verdeutlicht die Rolle des Unternehmens im Markt, in der Gesellschaft und mit Blick auf die Umwelt

Möchten Sie mit Ihrer Vision auch Klarheit im Unternehmen schaffen?

Weitere FAQs zur Vision

Wie ambitioniert sollte eine Vision sein?

Eine Vision soll ambitioniert und groß gedacht sein. Gleichzeitig gilt es den Spagat zwischen Ambition und Erreichbarkeit zu schaffen. Denn eine Vision ist kein Luftschloss, sondern muss erreichbar bleiben.

Welche Fehler sollten Unternehmen bei der Visionsentwicklung vermeiden?

Die Formulierung einer guten Vision ist keine simple Aufgabe. Entsprechend hoch ist die „Durchfallrate“.

Folgende klassische Fehler gilt es bei der Entwicklung der Vision zu vermeiden:

  • Das Top-Management steht nicht dahinter.

  • Die Vision ist nicht realistisch oder nicht glaubwürdig.

  • Die Vision passt nicht zum Unternehmen.

  • Die Vision ist unscharf definiert und macht die Zukunft nicht greifbar.

  • Die Vision ist zu komplex oder zu lang und nicht merkfähig.

  • Die Vision ist für Mitarbeitende nicht verständlich.

  • Die Vision fokussiert zu sehr Zahlen und Fakten und hat keine emotionale Kraft.

  • Die Vision ist nicht ambitioniert.

  • Die Vision bleibt ein Lippenbekenntnis und wird nicht in die Umsetzung gebracht.

Was ist der Unterschied zwischen Mission/Purpose und Vision

Die Mission oder der Purpose beschreibt die Daseinsberechtigung eines Unternehmens und beantwortet die Fragen „Warum gibt es uns? Was treibt uns an?“.

Die Vision adressiert dagegen die Frage „Wo wollen wir hin?“ und beschreibt das übergeordnete Ziel des Unternehmens, welches in zehn bis 15 Jahren erreicht werden soll. Darin liegt ein weiterer zentraler Unterschied: Der Purpose ist der dauerhafte Leitstern, während die Vision ein konkretes Ziel thematisiert, das erreichbar ist.

Was ist der Unterschied zwischen Vision und Unternehmensleitbild?

Die Vision ist Teil des Unternehmensleitbild. Letzteres beinhaltet aber neben der Vision zudem den Purpose (Mission) sowie die Unternehmensgrundsätze und ist damit sehr viel umfassender. Es beschreibt damit ganzheitlich die Haltung eines Unternehmens und ist Basis für die Ableitung von Zielen, Strategien, Maßnahmen und KPIs.

Wie verankert man eine Vision wirksam im Unternehmen?

Die Verankerung der Vision im Unternehmen ist keinesfalls mit einer Information im Intranet oder einem Brief vom Vorstand erledigt. Vielmehr ist das Thema systematisch im Denken, Fühlen und Handeln aller Mitarbeitenden zu implementieren. Neben der Vivid Description zur Sicherstellung der Verständlichkeit der Vision bildet eine systematische Operationalisierung einen wichtigen Schlüsselfaktor für die erfolgreiche Verankerung.

Des Weiteren braucht es zielgruppenspezifische sowie sorgfältig geplante und gesteuerte Maßnahmen, die Herz und Hirn der Mitarbeitenden ansprechen und die Vision Schritt für Schritt über alle Bereiche und Hierarchieebenen zum Leben erwecken.