Studie zur Candidate Experience:
Wie Recruitingprozesse Marken beeinflussen.

Marken leiden unter schlechten Bewerbungsverfahren.

Die meisten Jobsucher sind von den Erfahrungen während des Bewerbungsprozesses nicht überzeugt. Fast alle teilen ihre Erlebnisse mit – im Familien- und Freundeskreis sowie online auf Facebook und Arbeitgeberbewertungsplattformen. Schlechte Bewerbungsverfahren schaden so der Reputation von kleinen wie großen Unternehmen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die ESCH. The Brand Consultants in Kooperation mit softgarden durchgeführt hat und an der mehr als 1.100 Bewerber teilnahmen. Im Zentrum der Untersuchung stand die Frage, wie Kandidaten den Bewerbungsprozess (Candidate Experience) erleben und wie diese Erlebnisse ihre Haltungen gegenüber dem potentiellen Arbeitgeber beeinflussen.

Mehr als die Hälfte der Candidates mit negativen Erlebnissen im Bewerbungsverfahren.

Mehr als 50 Prozent der Teilnehmer sind von der Qualität des Bewerbungsprozesses nicht überzeugt, bewerten diesen emotional nicht als positiv oder bekamen nicht vermittelt, wofür das Unternehmen als Marke steht. Vom Online-Formular über Printmaterialien bis zum persönlichen Kontakt sind dabei nahezu alle Kontaktpunkte und -anlässe verbesserungsfähig.

Bewerber sind Multiplikatoren der Bewerbungsverfahren.

9 von 10 Kandidaten sprechen über ihre Erfahrungen. Etwa die Hälfte nutzt dazu Online-Plattformen wie Facebook oder kununu. Unternehmen sollten beide Resonanzkanäle daher nicht unterschätzen.

Große Fallhöhe für starke Marken, Moment of Truth für kleinere Marken.

Je positiver das Image des Unternehmens ist, desto höhere Erwartungen stellen Kandidaten an den Bewerbungsprozess. Bekannte Unternehmen mit starken Marken können Bewerber demnach besonders leicht enttäuschen. Die Wirkung der mitgeteilten Erlebnisse aus dem Bewerbungsprozess ist besonders bei unbekannteren Marken ist hoch. Sind negative Erfahrungsberichte aus der Bewerbung die ersten Informationen, die potenzielle Kandidaten, Konsumenten oder Abnehmer einer Dienstleistung über ein Unternehmen hören, so wird die Wahrnehmung dementsprechend stark vorgeprägt.

Imageeffekte aus dem Recruitingprozess färben die Wahrnehmung des Leistungsangebots.

Die negative Imagewirkung von schlechten Bewerbungsprozessen geht über Arbeitgeberaspekte hinaus. So bewertet ein Viertel der Teilnehmer, die von ihren Erfahrungen im Bewerbungsprozess nicht restlos überzeugt waren, die Attraktivität der Produkte und Dienstleistungen des betreffenden Unternehmens danach negativer als vor Durchlaufen des Bewerbungsprozesses.

Publikationen

Internal Branding (2014)

Weitere Informationen

Bericht Absatzwirtschaft

Bericht W&V

Bericht Markenartikel

Bericht Automobilwoche

Bericht HR Today

Bericht Lebensmittelzeitung

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