Was hat Jabadabaduuuu mit früher Markenbindung zu tun?

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    Dieser Artikel spaltet: In die, die wissen, worüber ich rede und die, bei denen ein großes Fragezeichen im Kopf entsteht. Oder: die Älteren und die Jüngeren.

    Die Familie Feuerstein wird 60 Jahre alt. Gratulation dazu! Es war die erste Zeichentrickserie, die es in den USA in die Primetime schaffte. 1966 kam die Serie nach Deutschland. Eine Kultsendung, die ich als Kind nie verpasst habe. Die Einschaltquoten waren wahrscheinlich gigantisch (an die Jüngeren: Es gab auch keine Alternativen im Fernsehen).

    Die Zeichentrickserie zeigte vertraute, spießige Familien- und Gesellschaftsstrukturen in der Steinzeit, allerdings mit den Errungenschaften unserer modernen Zivilisation (also Fernsehen, kein Notebook). Die Männer, Fred und Barney, schienen stets einen Bartschatten am Kinn zu haben, die Frauen, Wilma und Betty, hatten alles fest im Griff (Süddeutsche Zeitung). Subversiv waren nur die Kinder – und das gefiel mir.

    Alle großen Serien haben erfolgreiche Muster. Starke Marken auch.

    Aber was hat dies alles mit früher Markenbindung zu tun und wie können Marken von den Feuersteins profitieren? Zurück Ende der 60er- Anfang der 70er-Jahre. Samstags fuhr ich mit meinem Vater immer zu Esso tanken. Dort packte man den Tiger in den Tank und bekam als Kind Heftchen mit Tigergeschichten zum Ausmalen oder auch mal einen Plüschtiger. Raten Sie mal, wo ich später als Erwachsener lange am liebsten zum Tanken gefahren bin.

    Markenbindung schafft herausragenden Customer Lifetime Value.

    Heute wäre die harte Währung der Customer Lifetime Value. Der „Wert“ eines Kunden steigt für das Unternehmen, je stärker die Bindung ist, je häufiger und mehr der Kunde kauft, je mehr er sich für das Unternehmen engagiert und je öfter er die Marke weiterempfiehlt.

    Dahinter steckt Markenbindung, die in der frühen Kindheit beginnt. Studien zufolge werden die Hälfte aller Markenbeziehungen bis zum 24. Lebensjahr aufgebaut. Die Bindungstypen sind zwar unterschiedlich, allerdings kaufen nach zehn Jahren 39 Prozent und nach 20 Jahren noch 26 Prozent aller Erwachsenen die Marken, die auch in ihrer Kindheit genutzt wurden. Denken Sie nur an Nutella oder Nivea aus Ihrer Kindheit.

    Mit Markenbindung können Marken nicht früh genug starten.

    Deshalb sind die Ursachen der Markenbindung bei Nivea auch andere als bei Apple, eben weil erstere Marke aus der Früherfahrung in der Kindheit profitiert, letztere hingegen (noch) nicht.

    Immer mehr Unternehmen haben dies erkannt und tun einiges, um schon Junge an Ihre Marke heranzuführen, wie etwa Automobilunternehmen. Jedes Spielzeug mit der eigenen Marke leistet einen Beitrag, ebenso Kinderfilme, in denen die Marke eine Rolle spielt.

    Wie systematisch ist Ihr Sozialisationsprogramm für „kleine“ künftige Kunden? Nutzen Sie diese Chance: Bindung erzeugt Wert – für den Kunden und für das Unternehmen.

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