Von Silvester bis Karneval: Bringt die Skandalnacht die Marke Köln ins Wanken?

Mehr als 800 Anzeigen aufgrund sexueller Übergriffe und Raubdelikte, organisierte Jagd auf ausländische Bürger durch rechte Extremisten und gegenseitige Schuldzuweisungen auf höchsten Ebenen – die Negativschlagzeilen über die Stadt Köln scheinen nicht abzureißen.

Zunehmend deutlich werden nun auch die Auswirkungen, die die erschütternden Ereignisse sowie das mangelhafte Informationsmanagement von Polizei und Politik für die Domstadt mit sich bringen: über beunruhigte Bürger und einen Rückgang der Touristenanzahl hinaus bestätigt nun der Geschäftsführer von Köln-Tourismus Josef Sommer, dass das Image der Millionenmetropole einen deutlichen „Knacks“ erlitten hat. Wie wird es nun mit der Marke Köln weitergehen?

Verlorenes Vertrauen zurückgewinnen

Auf kurzfristige Sicht gesehen ist unumstritten: Die Silvesternacht hat das Bild der lebens- und liebenswerten Stadt in Mitleidenschaft gezogen. Die Öffentlichkeitsarbeit der „Stadt am Rhing“ hat hierfür Vorschub geleistet. Nach dem Neujahrestag verbreiteten sich in Medien und sozialen Netzwerken zunehmend mehr Details, die mit der zuerst kommunizierten, „ruhig verlaufenden“ Silvesternacht nichts mehr zu tun hatten und die Hilflosigkeit der Kölner Staatsgewalt untermauerten.

Um den Schaden dieser Fehlkommunikation und des Missmanagements auszubügeln, muss Köln jetzt nicht nur für eine schnelle und lückenlose Aufklärung sorgen. Vielmehr sind konkrete Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheitsstandards – vor allem bei Großereignissen – zu entwickeln und im Stadtmarketing zu kommunizieren. Nur wenn Bürger und Besucher an verschiedenen Kontaktpunkten aktiv spüren, dass sich etwas bewegt, kann ihr verlorenes Vertrauen zurück gewonnen werden. Und wir wissen Alle: Karneval kommt bestimmt – und dann ist Köln außer Rand und Band, aber hoffentlich auch in guten Händen.

Von der Markenstärke Kölns profitieren

Die Vorfälle in Köln geraten zwar nicht von heute auf morgen in Vergessenheit. Wir von ESCH. The Brand Consultants sind jedoch der Meinung, dass sich die Metropole aufgrund ihrer Markenstärke schon bald wieder von der Schädigung ihres Images erholen kann. Wie bei Unternehmen und Produkten spielt dabei eine fundierte und ganzheitliche Markenführung eine zunehmend bedeutende Rolle. Sie unterstützt Städte, Regionen oder Bundesländer nicht nur im Kampf um Unternehmen, Investoren, Arbeitnehmer, Einwohner und Touristen, sondern helfen auch dabei, Krisen besser und schneller überwinden zu können.

Wie andere starke, jedoch gebrandmarkte Stadt-Marken erfolgreich vorgelebt haben, muss auch Köln nun seine Markenpositionierung sowie die national und international bekannten Markenwerte „Weltoffenheit und Toleranz“ stärken. Auf diese Weise wird es der Stadt sicherlich gelingen, die schwierige Situation zu überstehen und das Image der Marke zum gewohnten Strahlen zu bringen.

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