Umsetzung ist Strategie.

Der Strategiebegriff ist alt. Er setzt sich aus den griechischen Wörtern „Stratós“ (Heer) und „ágein“ (führen) zusammen. Es darf somit nicht verwundern, dass gerade in Deutschland das Strategiedenken in Unternehmen sehr stark durch das Buch „Vom Kriege“ von Carl von Clausewitz geprägt wurde. Nach von Clausewitz muss der Stratege „(…) mit ins Feld ziehen, um das Einzelne an Ort und Stelle anzuordnen und für das Ganze die Modifikationen zu treffen, die unaufhörlich erforderlich werden. Sie kann also ihre Hand in keinem Augenblick von dem Werke abziehen.“ Manager, die Strategien mit Langzeitplanung und Konzepten gleichsetzen, befinden sich demnach auf dem Holzweg. Strategien sind keineswegs abgehobenes theoretisches Planen, sie bedürfen ständiger Anpassungen und finden mitten im Leben statt.

Mit meinem Kollegen Simon heißt für mich Strategie:

  1. Wissen was man will.
  2. Wissen, was man nicht will.
  3. Etwas Neues schaffen, also von dem Üblichen abweichen.
  4. Durchhalten und Nachhaltigkeit beweisen.
  5. Reagieren auf Veränderungen im Umfeld und Unternehmen unter Berücksichtigung der beiden erstgenannten Punkte.

Strategie lediglich mit Logik und analytischen Denkvermögen gleichzusetzen wäre fatal. Es gehört mehr zu einer Strategie, nämlich ein gesunder Mix aus Intelligenz und Intuition, Wille und Analyse, Rationalität und „Bauch“, aber auch die Fähigkeit, Strategien gegen Widerstände in reales Handeln umzusetzen.

Es gilt: Umsetzung ist Strategie!

Nur das, was bei den Kunden strategieadäquat wahrgenommen wird, leistet einen Beitrag zur Profilierung eines Unternehmens. Wenn die Deutsche Bank sich als Strategie „Leistung aus Leidenschaft“ auf die Fahnen schreibt, man dies jedoch bei einem Bankbesuch in keiner Weise erlebt, so ist dies ein strategischer Rohrkrepierer. Wenn man eine HILTI Bohrmaschine nutzt, spürt man direkt die Kraft dieser Maschine und erfährt, was HILTI mit „Outperform. Outlast.“ meint. Die Kultur des Unternehmens und die Markenwerte stehen in Einklang miteinander. HILTI investiert viel Geld in die Mitarbeiter, dass dies auch so bleibt. Jeder Mitarbeiter geht alle 18 Monate auf eine Culture Journey, bei der er durch so genannte „Sherpas“ den Kompass mit den vier HILTI-Werte vertiefen kann. Führungskräfte sind dabei immer mit an Bord und erleben somit drei bis viermal jährlich die Werte in der Arbeit mit Ihren Mitarbeitern hautnah.

Nachhaltigkeit wird bei Frosch gelebt und findet sich in jedem einzelnen Produkt wieder. Erst wenn die Strategie mehr ist, als Wörter auf Papier, erst wenn sie mit Leben gefüllt ist und in unternehmerisches Handeln umgesetzt wird, treibt sie die Marke und den Unternehmenserfolg.

Ihr Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch

Bleiben Sie auf dem laufenden

ESCH. Blog abonnieren


Case Studies

Wir steigern den Erfolg Ihrer Marke. Kontaktieren Sie uns.