Großes entsteht immer im Kleinen.

Was für Produkte Standard ist, wird für Städte, Regionen und Länder zunehmend erfolgsentscheidend: der Aufbau einer Marke. Denn der Wettbewerb um Touristen, Unternehmen, Investoren oder Fachkräfte ist groß. Ein Standort wie das Saarland hat es hier besonders schwer. Doch dank nachhaltiger Markenführung hat es das Land geschafft, die Saarländer mit Stolz zu erfüllen und sogar einen Platz in jedem neuen Ford zu ergattern. Wie die mitunter belächelte Region das scheinbar Unmögliche erreicht hat, lesen Sie hier.

Mehr als eine reine Werbekampagne

Viele Standortverantwortliche denken beim Markenaufbau in Kampagnen bzw. Werbeaussagen und sind überzeugt, dass man schnell zu einem Ergebnis kommt. Doch solche Maßnahmen werden meist spätestens mit einem Regierungswechsel ad acta gelegt. Um einen werblichen Schnellschusses zu vermeiden, erfolgte der Aufbau der Marke Saarland nachhaltig – aus dem Inneren heraus – mit wichtigen Stakeholdern aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Kultur und Bevölkerung. So wurden nicht nur Authentizität und Commitment gewährleistet, sondern auch Promotoren für die Umsetzung gewonnen. Gleichzeitig wurde die externe Sicht von Managern, nationalen Unternehmen, Neusaarländern und Touristen einbezogen und so die Relevanz der Marke über alle Anspruchsgruppen sichergestellt.

Hausaufgaben machen statt Luftschlösser zu bauen

Eine Status quo-Analyse bildete die Basis zur Entwicklung einer fundierten und umsetzbaren Markenstrategie. Dabei wurde klar: Saarländer sind kommunikativ, vernetzt, herzlich und heimatverbunden. Kein Wunder, da man im Saarland gutes Essen und die Nähe zu Frankreich zu schätzen weiß. Auf diesen Stärken baut die Markenstrategie auf und bringt diese in 4 Kernwerten und einem Positionierungssatz auf den Punkt.

Der Marke ein prägnantes Gesicht geben – über alle Customer Touchpoints

Nach erfolgreicher Strategiedefinition galt es diese wirksam in Kommunikation umzusetzen. Der Slogan „Großes entsteht immer im Kleinen“ spiegelt die Positionierung wider und kokettiert gleichzeitig damit, dass das Bundesland oft wegen seiner Kleinheit als Flächenmaßstab genutzt wird. Die Umrisse des Saarlandes als Logo sind eine logische Konsequenz. Die Kampagne tritt die Beweisführung für den Slogan an, indem zahlreiche Beispiele für Erfolgsgeschichten „made im Saarland“ plakativ dargestellt werden.

Das Land hinter die Marke bringen

Wie in Unternehmen zunächst die Mitarbeiter an Bord geholt werden, so wurden im Saarland erst die Menschen, Unternehmen und Kommunen zu Markenbotschaftern gemacht. Das Ziel: Multiplikation durch Partizipation – und die Bereitschaft hierzu ist groß. Die Beteiligung der Saarländer in Mitmachaktionen und sozialen Medien übertraf die Erwartungen. Das kleine Saarland belegt inzwischen auf Facebook mit mehr als 85.000 Likes Platz drei in der Rangliste aller deutschen Bundesländer. Ebenso ansehnlich ist die Zahl der Kooperationsanfragen von Unternehmen und Kommunen: Bereits 300 Partner, darunter namenhafte Unternehmen wie Villeroy & Boch und ZF Getriebe, steigern die Reichweite des Saarland-Marketings deutschlandweit. Und auch der neuste Coup leistet einen wichtigen Beitrag zur überregionalen Stärkung der Marke: Ab Juni verlässt jeder Ford das Werk Saarlouis mit einem Saarland Logo. Wer hätte das gedacht.
Der erste Schritt, ein erfolgreicher Markenaufbau im Saarland, ist getan. Fortsetzung folgt – über die Landesgrenzen hinaus.

Sie möchten Ihren Standort zur Marke machen? Wir helfen Ihnen gerne.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Bleiben Sie auf dem laufenden

ESCH. Blog abonnieren


Case Studies

Wir steigern den Erfolg Ihrer Marke. Kontaktieren Sie uns.