Ergobag: Ein Hoch auf vier Freunde

Wodurch zeichnen sich Unternehmer aus?
Auf jeden Fall durch eine gute Idee gepaart mit dem Mut, diese auch in die Tat umzusetzen.
Wenn wie bei Ergobag dazu noch die richtigen Menschen zusammenkommen und ihrer
gemeinsamen Idee Leben einhauchen, sind zentrale Weichen gestellt –
für tolle Produkte und eine neue, starke Marke.

Den Mut für die eigene Idee entwickeln.

Fünf Freunde kenne ich noch aus dem Roman von Enid Blyton. Das war spannend, aber Fiktion. Das hier ist Realität.
Wenn vier Freunde ein Unternehmen gründen, dafür ihr gesamtes Erspartes auf eine Karte setzen und Kredite aufnehmen, um eine Idee zum Erfolg zu machen, habe ich davor großen Respekt. Wenn Sie dann auch noch Jürgen Hambrecht, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der BASF, dazu bringen, ihre Idee zu unterstützen, zeugt dies von großer Überzeugungskraft. Ich kenne Herrn Hambrecht aus unserem Markenidentitätsprojekt mit der BASF. Herr Hambrecht setzt wie alle erfolgreichen Top-Manager auf Menschen, weil er weiß, dass nur durch die besten Mitarbeiter ein Unternehmen langfristig erfolgreich sein kann. Und er hat dabei voll auf die richtigen Menschen gesetzt.

Die Ergobag-Story: Eine Idee zum Leben erwecken.

Ergobag startete im Jahr 2010 und ist heute ein Riesenerfolg. Die Idee dahinter ist denkbar einfach. Sie entstand auf einer Party, auf der eine Physiotherapeutin erzählte, wie ein ergonomischer Schulranzen aussehen sollte. Die vier Freunde nahmen sich Trekking-Rucksäcke zum Vorbild. Dort erfolgt eine Gewichtsverlagerung von bis zu 70% auf den stabilen Beckenbereich, der Rücken wird so entlastet. Zudem wächst der Rucksack mit, er passt sich dem Kind an.
Der Name Ergobag ist Programm. Der Rucksack ist ergonomisch geformt, man kann ihn mit Kletties individualisieren, er ist nachhaltig und wird zu 100% aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Zudem ist er gut sichtbar durch Reflektoren und fluoreszierende Sicherheitssets.
Markenidentität, Mission, Vision und Unternehmenswerte wurde so entwickelt, wie es große Konzerne nicht besser könnten. Wie sagen die vier Freunde so schön: Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper. Ergobag stärkt Kindern das Rückgrat.
Die Umsetzung bringt dabei voll auf den Punkt, worum es bei Ergobag geht. Von Schulranzenparties, Spray Days, über den Internetauftritt bis hin zu den liebevoll gestalteten Broschüren. Sie ist orchestriert und an die Bedürfnisse der Kunden – von Fachhändlern bis Eltern – angepasst. Durchgehend spürt man die Liebe zum Detail. Vor allem aber haben die Gründer den Mut, ihre Rucksäcke auch zu einem Premiumpreis anzubieten.

Der Mut der Gründer wird belohnt.

Ihre Ziele haben sie erreicht: Sie haben den Fachhandel und die Herzen der Eltern im Sturm erobert. Bereits in der Saison 2013/2014 wurde mit 300.000 verkauften Schulrucksäcken ein Marktanteil von 21% erzielt. Über 31 Millionen 0,5l PET-Flaschen wurden bislang zu Rucksäcken verarbeitet. Im nächsten Schritt steht die Internationalisierung von Ergobag an.
Dazu sage ich nur: wow! Vor allem freut es mich, dass meine ehemalige Studentin Anne-Cathrin Pink nicht nur etwas gelernt hat, sondern dies auch grandios umsetzt. Eine tolle Entwicklung – auch persönlich! Ich verneige mein Haupt vor diesen jungen Unternehmern.

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