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Bei „Quiet Quitting“ hilft Geld nicht. Purpose schon.

Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch I ESCH. The Brand Consultants GmbH
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    Sie sind physisch da, aber eigentlich woanders. Sie machen ihre Arbeit, aber sie machen sie nicht mit Freude und Engagement. Sie machen gerade das notwendigste. Es geht um Mitarbeiter. Und es geht nicht um eine Minderheit.

    Seit Jahren zeigen Studienergebnisse, dass nur ein Drittel der Mitarbeiter wirklich sehr engagiert bei der Arbeit sind. Der Rest nicht. Und die Ergebnisse sind stabil.

    Viele Mitarbeiter meinen, dass sie monotone Arbeit verrichten müssen, so wie menschliche Roboter. Die Burnout-Raten steigen, Mitarbeiter fühlen sich zunehmend unwohl bei der Arbeit.

    Da helfen herkömmliche Maßnahmen nicht.

    Das übliche wäre mehr Geld oder andere Annehmlichkeiten, wie der Tisch-Kicker, Massagen am Arbeitsplatz etc. Nur: Es hilft nicht.

    Es gibt eine große Resignation, die Mitarbeiter empfinden. Der Wunsch nach work-life-balance wird größer und er ist berechtigt. Gerade bei jüngeren Mitarbeitern formt sich Widerstand gegen das geschäftige Treiben der Baby Boomer und der Generation X.

    Manche sitzen noch da, sind aber gedanklich woanders. Andere gehen. Corona hat das Wechselverhalten beschleunigt und dies, obwohl -oder gerade weil- viele Mitarbeiter remote arbeiten konnten. Sie hatten Zeit zur Reflektion.

    Was fehlt, ist der Sinn bei der Arbeit, bei dem, was man tut.

    Das können nur Führungskräfte heilen. Es ist der Purpose des Unternehmens zu bestimmen, also die idealistische Motivation, warum es das Unternehmen gibt: klar, inspirierend, zur DNA des Unternehmens passend und nicht völlig abgehoben und unrealistisch formuliert, denn: Nicht jedes Unternehmen kann die Welt retten.

    Der Purpose des Unternehmens ist mit dem Sinn der Arbeit jedes einzelnen Mitarbeiters zu verknüpfen. Der Wertbeitrag, den ein Mitarbeiter für den Purpose leistet, muss dem Mitarbeiter klar sein. Das motiviert – und es bindet. Studien belegen, das Purpose oder Sinnstiftung wesentlich wichtiger für Leistung und Erfolg sind als Leidenschaft und Begeisterung. Mitarbeiter, die engagiert bei der Arbeit sind, sind einer Studie von Gallup zufolge auch schlechter abzuwerben. Mann muss mehr als 20 % Gehaltserhöhung bieten, damit diese bereit wären, den Job zu wechseln.

    Damit Mitarbeiter Sinn bei Ihrer Arbeit empfinden, ist nicht nur wichtig zu verstehen, warum sie tun, was sie tun. Sie müssen sich auch äußern und einbringen können, Vorschläge machen, wie etwas besser geht. Dazu bedarf es einer Fehlerkultur, in der Fehler und Problem offen angesprochen werden können. Und damit sind wir bei einem weiteren Erfolgsfaktor: die Kultur, die durch die Unternehmensgrundsätze geprägt wird.

    Purpose + Grundsätze = Haltung.

    Dies und ein ambitioniertes Ziel bestimmt wesentlich, ob ihr Unternehmen erfolgreich ist und ob ihre Mitarbeiter sich im Unternehmen wohl fühlen und sich deshalb auch engagieren, mit dem Unternehmen identifizieren und gebunden fühlen.

    Bei mehr Interesse am Thema „Purpose & Vision“ – hier der Link zum Buch.

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