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Apple lässt die Kunden ran.

von Franz-Rudolf Esch

Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch I ESCH. The Brand Consultants GmbH
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    Apple ist für viele Unternehmen Vorbild.

    Kaum einem anderen Unternehmen ist es gelungen, ein solch konsistentes und begehrenswertes Markenbild aufzubauen. Dies spiegelt sich in dem sensationell hohen Markenwert von Apple.

    Das Unternehmen ist auch in seinem Handeln sehr konsequent.

    Die durch Steve Jobs geprägte DNA der Ästhetik, der Intuition und des „ease of use“ ziehen sich wie ein roter Faden durch die Produkte und Services des Unternehmens. Die Mission von Steve Jobs “To make a contribution to the world by making tools for the mind that advance humankind.” wurde zwar längst weiterentwickelt. Sie ist aber immer noch im Unternehmen spürbar.

    In den letzten Jahren ist Apple nun dem Trend gefolgt, sich auch stärker dem Thema Nachhaltigkeit zu widmen. Ausdruck fand dies bislang in Maßnahmen, die sowohl ökologisch sinnvoll als auch für das Unternehmen ökonomisch reizvoll waren. Beispiele dafür sind die drastische Reduktion der Verpackungen der Geräte sowie der Verzicht auf Ladegeräte für alle, die Ladegeräte und ähnliches Zubehör bereits besitzen.

    Ich habe diese Maßnahmen zwar als sinnvoll, aber nicht wirklich weltbewegend erachtet. Denn viele Menschen fragen sich, warum man in einen Kaufzwang durch Obsoleszenz genötigt wird. Ebenso haben sich viele Apple-Nutzer gefragt, warum man manche Defekte an Apple-Geräten nicht selbst reparieren kann. Dies sind aus meiner Sicht Punkte, die den Kern der Nachhaltigkeit eines Geräteherstellers berühren.

    Und genau dort setzt Apple an:

    Apple lässt seine Kunden ihre iPhones bald selbst reparieren. Dazu bietet das Unternehmen künftig ein „Self Service Repair“-Programm mit Ersatzteilen und Werkzeugen an. Ob es nun Druck von außen oder das Bewusstsein über die Notwendigkeit solcher Maßnahmen ist, es ist ein Schritt in die genau richtige Richtung. Auch hier setzt Apple wieder ein Zeichen und schreitet voran, denn: Service ist lukrativ. Der Verzicht darauf aber ein Schritt zu mehr Nachhaltigkeit unter Verzicht auf mehr Profit.

    Das ist stark.

    Denn so wird das Apple-Markenimage sukzessive, glaubwürdig und für Kunden nachvollziehbar um eine weitere Dimension ergänzt, die allen auf den Nägeln brennt, die an die nächste Generation denken: Nachhaltigkeit.

    Nun fehlt nur noch der nächste große Schritt, der es ermöglicht, wichtige Bestandteile von iPhones und anderen Geräten einfach nur auszutauschen und dadurch auf den neuesten Stand zu bringen. Das würde vielen den Kauf neuer Geräte ersparen.

    Mehr Interesse an dem Thema?

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