5 Fragen an Maximilian Arthen

Consultant bei ESCH. The Brand Consultants

Maximilian Arthen
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Der Markenexperte Maximilian Arthen steht Rede und Antwort rund um Fragen zu seinem Job bei ESCH. The Brand Consultants oder auch seinem Lieblingsprojekt bei ESCH.

1. Was war bisher dein spannendstes Projekt bei ESCH.? Warum?

In meiner Zeit bei ESCH. hatte ich bisher das Privileg für viele namenhafte Marken aus unterschiedlichen Branchen arbeiten zu dürfen. Genau diese Vielfältigkeit und Abwechslung machen die Arbeit als Brand Consultant aus. Die unterschiedlichen Herausforderungen mit denen man konfrontiert wird führen dazu, dass jedes Projekt spannend und einzigartig ist. Man steckt natürlich viel Herzblut und Energie in jedes dieser einzelnen Projekte. Daher sage ich oft: Jede Marke ist wie ein Kind, das man bei der Entwicklung begleitet und dem man Werte und Verhaltensweisen mit auf den Weg gibt. Auch wenn man das Kind irgendwann wieder verlassen muss und es alleine weiterwächst, bleibt es in deinem Herzen. Genauso ist es auch bei den Projekten die ich begleite. Deshalb ist es schwierig, ein einziges Projekt hervorzuheben. Ein Vater sagt mit Sicherheit auch nicht – das ist mein Lieblingskind, um die zuvor erläuterte Metapher zu vollenden. Aber ich habe es beispielsweise geliebt, für Playmobil die Marke im nationalen und internationalen Kontext zu entwickeln. Dies war mit Sicherheit eines meiner spannendsten Projekte. Es war eine tolle und herausfordernde Aufgabe die Marke für eine solches Weltunternehmen zu schärfen und ihr neues Leben einzuhauchen. Bei Playmobil dreht sich alles um das Erzählen von Geschichten und die Phantasie – und genau das ist auch das Einzigartige im Vergleich zu anderen Marken. Denn wie Einstein schon richtig sagte: Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

2. Welche Marke würdest du gerne einmal beraten und warum?

Aufgrund meiner Sportleidenschaft stehen Marken wie adidas oder PUMA mit Sicherheit ganz weit oben auf meiner Liste. Gerade adidas hat sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt – auch wenn sie zwischenzeitlich eine kurze Durststrecke hatten. Die Herausforderung für PUMA zu arbeiten, wäre mit Sicherheit eine noch größere, da PUMA als Challenger Marke angesehen werden kann und dementsprechend in gewisser Art und Weise aus dem Schatten der Marktführer Nike und adidas heraustreten muss. Dabei ist es wichtig eigene, erfolgreiche Wege zu gehen. Hier kann man sich David gegen Goliath zum Vorbild nehmen. So hat bspw. David auch nicht mit Goliaths Mitteln gegen ihn gewonnen. Grundsätzlich fände ich es aber klasse, für eine Challenger Marke zu arbeiten oder eine Marke im Sportbereich zu entwickeln und zu positionieren.

3.  Was magst du am Beraterleben am meisten?

Die Vielfältigkeit und die neuen Herausforderungen machen den Reiz für mich aus. Ich bin ein Mensch, der sich immer wieder neue Ziele setzt, gerne Herausforderungen annimmt und die eigene Komfortzone verlässt. Mir ist es wichtig mich ständig weiterzuentwickeln und zu testen, wie weit ich gehen kann. Dies ist natürlich bei der Vielfältigkeit an Projekten gegeben. Darüber hinaus sind die persönlichen und engen Kundenbeziehungen etwas, was ich sehr wertschätze. Letztendlich bin ich der Meinung, dass man immer mehr Erfolg hat, wenn das Miteinander stimmt. Dementsprechend schätze ich die persönlichen Kontakte und pflege diese. Ein anderer toller Nebeneffekt ist die Möglichkeit, viele unterschiedliche Unternehmenskulturen und Arbeitsweisen kennen zu lernen sowie die Städtetrips zu den Kunden.

4.  Welchen Tipp würdest du jedem Markenverantwortlichen für seine Marke mitgeben?

Da gibt es mit Sicherheit nicht nur einen Tipp. Aber ein entscheidender: starten Sie an der Basis und somit mit der Markenstrategie. Es ist nur möglich ein klares Markenimage in den Köpfen der Kunden zu erzeugen, wenn die Strategie definiert ist und eine konsequente Umsetzung der Marke nach innen und außen stattfindet. Häufig merke ich, dass sich bei vielen Marketingverantwortlichen, gerade im FMCG-Bereich, alles um die Kommunikation dreht, ohne dass die Marke richtig definiert ist und dass die eigenen Mitarbeiter wissen, wofür die Marke tatsächlich steht.  Wenn man eine Marke entwickelt  ist es notwendig die Marke ganzheitlich zu betrachten und umfassend im Sinne der Marke zu denken. Das bedeutet, Herz und Hirn von potenziellen Kunden und Kunden anzusprechen und dies bei der Markenentwicklung zu berücksichtigen. Wenn die Markenstrategie definiert ist, wird leider häufig die Verankerung der Marke außer Acht gelassen, da die Kommunikation an den Kunden meist im Vordergrund steht. Dabei ist die Verankerung der Marke bei den eigenen Mitarbeitern ein mindestens genauso entscheidender Faktor. Deshalb hier ein weiterer Tipp: Verankern Sie Ihre Marke in Ihrem Unternehmen und machen Sie Ihre Mitarbeiter zu Markenbotschaftern. L(i)eben Sie Ihre Marke nach innen und Ihre Kunden lieben Sie.

5. Wie erklärst du deinen Freunden was du beruflich machst?

Ich starte meistens mit der Frage: Warum bist du bereit für ein Applegerät mehr Geld zu zahlen als für ein anderes, auch wenn beispielsweise die Technik nicht mehr die innovativste und fortschrittlichste auf dem Markt ist? Nach dieser Frage kommen wir dann auch direkt ins Gespräch und es startet eine Diskussion. Später erkläre ich dies dann etwas anders und erläutere, wie wir arbeiten und was wir täglich machen oder wie eine typische Arbeitswoche bei mir aussieht. Wenn ich das Thema etwas nüchterner erkläre, sage ich: Ich arbeite in einer Unternehmensberatung. Wir haben uns auf das Thema Marke spezialisiert und zählen zu den besten Beratungen in Deutschland. Wir beraten Unternehmen von der Strategie bis zur Umsetzung. Es geht bei uns letztendlich darum, Marken zu starken Marken zu formen.

Zusatz: Wenn du nur ein Argument hättest einen Vorstand / CEO von der Wichtigkeit der Marke zu überzeugen – welches wäre das?

Beschäftigen Sie sich mit Ihrer Marke, sonst lassen Sie brachliegende Potenziale ungeachtet, denn starke Marken generieren Wert und realisieren ein Preis- und Mengenpremium.

 

 

 

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