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Wie B2B-Marken (digitale) Chancen nutzen können.

 

In vielen B2B-Unternehmen wird die Marke stiefmütterlich behandelt. Ein Gros der Entscheider setzte Marke mit „bunter Kommunikation“ oder dem  Logo gleich. Doch Marke ist viel mehr. Starke Marken leisten einen nachhaltigen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Unsere brandaktuelle Studie zur (digitalen) Markenführung mit marconomy zeigt, dass viele B2B-Unternehmen  wertvolle (digitale) Potentiale und somit am Ende des Tages bares Geld verschenken.

 

Das Dringliche dominiert das Wichtige.

 

Zwar halten 60% der befragten B2Bler das Thema Marke in Zukunft für erfolgsentscheidend, doch lediglich 22% führen ihre Marke professionell. Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander. Scheinbar dringlichere Themen bestimmen die Tagesordnung. Dabei ist eine klare Markenstrategie gerade in Zeiten des Umbruchs und der digitalen Transformation wichtiger denn je. Denn sie gibt Halt und Orientierung.

 

Die B2B-Markenführung kränkelt – von der Strategie über die Umsetzung bis zum Image.

 

#1 Die Minderheit hat eine klare Strategie: Lediglich 43% der Befragten haben ihre Markenidentität definiert. Eine differenzierende Positionierung weisen sogar nur 38% auf.

 

#2 Mitarbeiter leben die Marke nicht: Von einer Verankerung der Marke im Denken, Handeln und Fühlen kann im B2B-Bereich nicht die Rede sein. Nur knapp ein Fünftel der Mitarbeiter kennen überhaupt die Markenwerte ihres Unternehmens.

 

#3 Die Marke ist für Kunden nicht erlebbar: Nicht nur mit Blick auf die Umsetzung der Marke durch die Mitarbeiter stehen die Ampeln in der B2B-Branche auf Rot, auch an anderen Berührungspunkten mit der Marke wird der jeweilige Mehrwert für den Kunden nicht spürbar. Lediglich 31% der Befragten machen die Markenidentität über ihre Kommunikation erlebbar.

 

#4 Kein klares Markenbild in den Köpfen der Anspruchsgruppen: Die Schwächen in der strategischen und operativen Markenführung machen sich natürlich auf Kundenseite bemerkbar. Nur 31% der B2Bler glauben, dass ihre Kunden wissen, wofür ihre Marke steht.

 

#5 Digitale Maßnahmen erfolgen nach dem Prinzip „Trial and Error“: Die Digitalisierung ist im B2B-Bereich angekommen und beeinflusst Geschäftsmodelle und Vertrieb. Doch die digitalen Ansätze gehen nur in 15% der Fälle mit der Markenstrategie Hand in Hand. Meist fehlt es überhaupt an einer klaren Digitalstrategie. 40% experimentieren vielmehr und agieren dabei am Kunden vorbei. Denn nur 30% der digitalen Angebote sind auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden ausgerichtet.

 

Eine starke Marke zahlt sich aus.

 

Die Ergebnisse der Studie zeigen ein erschreckendes Bild, das sich gegenüber 2014 vielfach verschlechtert hat. Höchste Zeit, die Dringlichkeit des Themas Marke zu erkennen und dieses zurück auf die Agenda zu bringen. Denn ein weiteres Vertagen lässt nicht nur wertvolle Potentiale brach liegen, sondern kostet Unternehmen am Ende des Tages Kunden. Eine starke Marke wirkt sich nach Meinung von 73% der Befragten nicht nur positiv auf Preis-Premium aus, sondern steigert sowohl den Marktanteil, sagen 61%, als auch Absatz (sagen 51%) und Umsatz (sagen 46%). Ebenso steigert eine starke Marke auch die Wiederkaufsrate (sagen 80%) bzw. die Weiterempfehlungsrate (sagen 72%).

 

Lesen Sie mehr zu den Herausforderungen und Chancen der (digitalen) B2B-Markenführung in unserer Studie „B2B-Markenführung. Wie B2B-Marken (digitale) Chancen nutzen.“